Blog erstellen: Die ultimative Anleitung für Anfänger

Blog erstellen:
Die ultimative Anleitung für Anfänger


Du möchtest Deinen eigenen Blog erstellen?

Wenn ja, bist Du hier genau richtig!

Das Erstellen eines Blogs kann recht schwierig sein, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Aber der Start zum eigenen Blog muss nicht kompliziert sein. Im Gegenteil, es ist sogar sehr einfach.

Bist Du bereit? Dann lass uns beginnen!

In dieser kostenlosen Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich Dir von Grund auf, wie Du vorgehen musst, wenn Du Deinen eigenen Blog erstellen willst.

Ein Blog zu erstellen geht heutzutage relativ fix.

Wirklich! Dank WordPress kann heute jeder einen eigenen Blog in kürzester Zeit online bringen.

Damit Dein Blog jedoch richtig funktioniert, musst Du einige Dinge beachten. Aber keine Angst, es ist alles viel leichter, als es sich anhört.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung nehme ich Dich an die Hand und zeige Dir von Grund auf, wie Du vorgehen musst, um Deinen eigenen Blog zu starten.

Bevor es jedoch richtig losgeht, werde ich vorab oft gestellte Fragen beantworten. Vielleicht wird auch gleich für Dich die eine oder andere Frage geklärt.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen dieser Anleitung!

Fragen zum Thema eigenen Blog erstellen


Bei vielen Anfängern bzw. denjenigen, die ihren eigenen Blog erstellen wollen, ergeben sich oft einige Fragen.

Wahrscheinlich hast auch Du die eine oder andere Frage, die noch offen ist. Daher beantworte ich zuerst häufig gestellte Fragen, bevor wir uns dem eigentlichen Thema widmen.

Sollte Deine Frage hier nicht beantwortet werden, kannst Du am Ende dieses Beitrags einen Kommentar hinterlassen oder mir eine Nachricht senden.

Wenn Du willst, kannst Du diesen Teil auch überspringen und direkt zu Schritt 1 der Bloganleitung gehen.

Was ist ein Blog?

Ein Blog auch Weblog genannt ist eine Art virtuelles Tagebuch im Internet, wo eine Person (Blogger) seine Gedanken und Ideen zu bestimmten Themen niederschreibt.

Bei dem Blogger muss es sich jedoch nicht zwangsläufig um eine einzelne Person handeln.

Wie das?

Weil auf einem Blog auch mehrere Personen (Autoren-Team) Beiträge schreiben und veröffentlichen können.

Der Blog selbst kann zu rein privaten oder geschäftlichen Zwecken genutzt werden.

Wie unterscheidet sich ein Blog zu einer Webseite?

Blog

Auf einem Blog werden regelmäßig neue Inhalte (Beiträge) veröffentlicht, entweder täglich oder wöchentlich, je nachdem. Zwar kann ein Blog Teil einer Webseite sein, jedoch ist dies kein Muss. Das bedeutet, Du musst keine Webseite erstellen, um einen Blog zu haben.

Wesentliche Merkmale eines Blogs:
  • Der Blog wird von einem einzelnen Autor oder einem Autoren-Team verwaltet.
  • Beiträge sind einer Kategorie zugeordnet.
  • Besucher können Beiträge kommentieren.
  • Besucher können einen Newsletter abonnieren.
  • Es werden regelmäßig Beiträge veröffentlicht und aktualisiert.
  • Beiträge werden in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angezeigt (neueste zuerst).

Webseite

Bei einer Webseite sind die Inhalte statisch. Das heißt, dass diese einmal veröffentlicht werden und in der Regel nur sehr selten aktualisiert werden müssen. Auch neue Inhalte werden meist nicht veröffentlicht. Die Inhalte selbst sind einzelne Web-Seiten.

Wesentliche Merkmale einer Webseite:
  • Die Webseite ist eine strukturierte Präsentation von einzelnen Web-Seiten.
  • Jede Seite ist vom Hauptmenü verlinkt.
  • Besucher können nicht kommentieren.
  • Besucher können z. B. Produkte kaufen.
  • Keine regelmäßige Veröffentlichung von neuen Inhalten.
  • Dient ausschließlich einem einzelnen Zweck, z. B. als Informations- oder Verkaufsseite.

Warum sollte ich einen eigenen Blog starten?

Kurzum: Weil ein Blog großes Potenzial hat!

Aber dieses Potenzial wird oftmals unterschätzt, sowohl von privaten Personen als auch von Unternehmen. Doch wir leben in einem digitalen Zeitalter, wo insbesondere Unternehmen nicht auf einen Blog verzichten sollten.

Welche Möglichkeiten sich mit einem eigenen Blog erschließen, möchte ich Dir anhand einiger Punkte aufzeigen:

  • Du kannst Dein eigenes Online-Business aufbauen.
  • Du kannst Interessenten und Kunden für Dein Unternehmen gewinnen.
  • Du kannst mit Deinem Wissen Geld verdienen.
  • Du kannst Dein Name / Marke / Produkt bekannt machen.
  • Du kannst über Deine Leidenschaft oder Hobby schreiben.
  • Du kannst mit Bloggern oder Geschäftspartnern netzwerken.
  • Du kannst Dich als Experte positionieren.
  • Du kannst Besuchern durch Deine Beiträge einen Mehrwert bieten.

Ein eigener Blog bietet viel Potenzial und die perfekte Gelegenheit, um Dich oder Dein Unternehmen zu präsentieren.

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Was ist eine Domain?

Bei einer Domain handelt es sich um den Namen Deines Blogs, worüber dieser im Internet erreichbar ist.

Zum Beispiel ist inboundgeek.de die Domain dieses Blogs.

Wie Du für Deinen eigenen Blog einen Domainnamen findest, erfährst Du noch.

Was ist eine URL?

Eine URL (Uniform Resource Locator) ist umgangsprachlich ein Link zu einer konkreten Adresse im Internet.

Was ist Webhosting?

Webhosting ist die Bereitstellung von Speicherplatz (Webspace) im Internet.

Konkret ist damit der Ort (Webserver) gemeint, wo Dein Blog und Deine Dateien abgelegt und verwaltet werden. Es ist quasi das Zuhause Deines Blogs.

Webhosting wird von verschiedenen Dienstleistern (Hostinganbieter) angeboten. So einen brauchst Du, damit Du die volle Kontrolle über Deinen eigenen Blog hast.

Was ist ein SSL-Zertifikat?

Ein SSL-Zertifikat gewährleistet eine digitale Verschlüsselung im Internet, um eine sichere Verbindung zwischen einem Client (PC oder Mobilgerät) und Server herzustellen. Im Endeffekt macht es Deinen Blog sicherer und schafft Vertrauen bei Deinen Besuchern.

Du erkennst eine sichere Internetverbindung an dem Präfix "https://" und grünen Sperrschloss, welches in der Adressleiste Deines Browsers angezeigt wird:

Wenn die Internetverbindung sicher ist, wird in der Adressleiste Deines Browsers das "https" und grüne Sperrschloss angezeigt.

Später werde ich Dir zeigen, wie Du spielend leicht eine verschlüsselte SSL-Verbindung mit einem kostenlosen Let’s Encrypt Zertifikat auf Deinem Blog installierst.

Welche Blog-Plattform ist die beste?

Es gibt etliche Blog-Plattformen, die Du für die Erstellung eines Blogs verwenden kannst.

Für mich hat sich WordPress bewährt. Unter anderem einer der Gründe, warum es die Blog-Plattform ist, welche ich Dir empfehle.

Screenshot der deutschen WordPress.org Webseite.

WordPress als Fundament für Blogs und Webseiten hat sich über die letzten Jahre stark etabliert.

Es ist das mit Abstand meistgenutzte Content-Management-System (CMS) im Internet. Einige der größten Webseiten der Welt nutzen WordPress. Darunter namhafte Marken wie Sony Music, BBC America, Wired oder TechCrunch.

WordPress selbst ist eine kostenlose Software mit einer riesigen Gemeinschaft an Nutzern.

Anhand folgender Grafik siehst Du, wie sich das weltweite Interesse an WordPress seit 2004 im Vergleich zu seinen stärksten Mitbewerbern (Joomla und Drupal) entwickelt hat:

Was ist der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

Bei WordPress.com wird Dein Blog vollständig gehostet. Das heißt, Du musst Dich nicht um die Installation kümmern.

Bei WordPress.org hingegen handelt es sich um die selbst gehostete Version, welche direkt auf Deinem Webserver installiert wird.

Die Tabelle unten zeigt die wesentlichen Unterschiede:

WordPress.com

  • Keine eigene Domain
  • Geringe Anzahl an Themes verfügbar
  • Keine Installation von Plugins möglich
  • Kostenlos
  • Keine Anpassungen per CSS möglich
  • Eingeschränkte Monetarisierung
  • Keine vollständige Kontrolle über den Blog

WordPress.org

  • Eigene Domain
  • Haufenweise Themes verfügbar
  • Installation von Plugins möglich
  • Kosten für Webhosting
  • Anpassungen per CSS möglich
  • Umfangreiche Monetarisierung möglich
  • Vollständige Kontrolle über den Blog

Wie Du sehen kannst, bist Du bei WordPress.com stark eingeschränkt. Aus diesem Grund kommt auch nur die selbst gehostete Version von WordPress.org in Frage, die wir gemeinsam installieren werden.


Schritt 1: Ein Blog-Thema finden


Der erste Schritt, wenn es an die Erstellung des eigenen Blogs geht, ist ein geeignetes Blog-Thema zu finden, über das Du schreiben möchtest.

Wenn Du bereits ein Thema ausgewählt hast bzw. Du Dir bewusst bist, um was sich Dein Blog drehen soll, kannst Du direkt zu Schritt 2 der Anleitung gehen.

Solltest Du noch nicht wissen, über was Du schreiben willst, dann findest Du in diesem Abschnitt einige Tipps und Informationen, die Dir dabei helfen ein passendes Thema zu finden.

Über was soll ich schreiben?

Ein passendes Blog-Thema zu finden kann frustrierend sein, wenn man keine Ahnung hat, worüber man eigentlich schreiben soll.

Bevor Du aber Deinen eigenen Blog erstellst, solltest Du wissen, über was Dein Blog handeln soll.

Du kannst natürlich auch einen Blog starten der über alles mögliche berichtet. Jedoch wird so eine Art von Blog meist nicht sonderlich erfolgreich. Aus diesem Grund solltest Du ein spezifisches Thema bestimmen.

Je genauer Du Dein Thema bestimmst, desto besser kannst Du Deine Zielgruppe (Besucher Deines Blogs) erreichen und ihnen die Informationen geben, die sie interessiert.

Wähle ein Thema mit dem Du vertraut bist

Ich empfehle Dir mit einem Thema zu starten, mit dem Du vertraut bist und das Du liebst. Denn, wenn Du über etwas schreibst, für das Du eine wahre Leidenschaft empfindest, wirkt sich dies positiv aus.

Wie das?

Nun, Deine Besucher werden spüren, dass Du eine Ahnung hast, wovon Du berichtest. Und dies wiederum schafft Vertrauen, was dazu führt das Deine Besucher Deine Beiträge teilen und kommentieren, sich für Deinen Newsletter anmelden und Deine Produkte kaufen.

Außerdem ergeben sich folgende Vorteile, wenn Du über etwas schreibst, dass Dir wirklich Spaß macht:

  1. ​​​​​Du wirst Anstrengungen unternehmen, um den Blog erfolgreich zu machen.

  2. Deine Motivation wird so schnell nicht nachlassen.

  3. Das Schreiben von Beiträgen wird Dir leicht fallen.

  4. Du wirst genügend Ideen für Beiträge finden.

  5. Deine Beiträge werden sich durch Qualität auszeichnen.

So findest Du Dein Blog-Thema

Der einfachste Weg um ein geeignetes Blog-Thema zu finden ist bei den Dingen anzufangen, wo Du die größte Leidenschaft und das meiste Interesse hast.

​Also, welche Dinge sind das?

Nimm einen Zettel und einen Stift zur Hand und beantworte folgende Fragen:

  • Was sind Deine Hobbies?
  • Wie verbringst Du Deine Freizeit?
  • chevron-right
    Was macht Dir am meisten Spaß?
  • chevron-right
    Was findest Du extrem spannend?
  • In welchen Dingen bist Du besonders gut?
  • chevron-right
    Für welches Vergnügen gibst Du das meiste Geld aus?
  • chevron-right
    Über welches Thema könntest Du stundenlang reden?
  • lightbulb-o
    Tipp: Anstatt Zettel und Stift kannst Du auch ein Tool wie MindMup oder WorkFlowy nutzen, um Deine Gedanken zu sammeln.

Schreibe alles auf, was Dir zu den einzelnen Fragen oben einfällt. Lass Dir aber Zeit, um in Ruhe darüber nachzudenken.

Sobald Du alle Fragen beantwortet hast, kannst Du anschließend hergehen und bei der Wahl des Blog-Themas Dich anhand Deines Zettels orientieren.

Die Dinge, bei denen Du die größte Leidenschaft, Wissen und Interesse hast, solltest Du in die engere Wahl nehmen und dann eine Vorauswahl treffen.

Hat das Thema genügend Potenzial?

Nachdem Du eine Vorauswahl für die Themen getroffen hast, die für Dich in Frage kommen, geht es als Nächstes darum herauszufinden, ob die Themen auch genügend Potenzial haben.

Was meine ich damit?

Grob ausgedrückt: Das Thema sollte keine Eintagsfliege sein!

Konkret meine ich aber, dass sich das Thema als Blog-Thema eignet und es gewisse Kriterien erfüllt, auf die Du achten solltest.

Kriterien für ein Blog-Thema

Die Auswahl eines guten Blog-Themas ist ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg. Darum ist es wichtig, dass Du dieses im Vorfeld auf bestimmte Kriterien überprüfst, bevor Du eine Wahl triffst.

Verstehe mich an dieser Stelle aber bitte nicht falsch. Ein gutes Blog-Thema allein wird Deinen Blog nicht erfolgreich machen. Mit der richtigen Themenwahl schaffst Du Dir jedoch gute Voraussetzungen für Deinen Blog.

Die folgenden Fragen kannst Du als Hilfskriterien für die Auswahl Deines Themas nutzen:

  • Hast Du Wissen zu dem Thema?
    Du musst kein Experte auf dem Gebiet sein. Jedoch ist es von Vorteil, wenn Du bereits einige Erfahrungen und Kenntnisse besitzt. Weiteres Wissen kannst Du Dir im Laufe der Zeit aneignen.
  • Bietet das Thema reichlich Anregungen und Stoff für Blogbeiträge?
    Du solltest hergehen und mindestens 20 Blog-Ideen finden, welche Du für Deine Beiträge verwenden kannst. Je mehr desto besser!
  • Ist das Thema auch noch in ein paar Jahren bedeutsam?
    Wie ich bereits erwähnte, sollte das Thema keine Eintagsfliege sein. Deswegen solltest Du auch sicherstellen, dass Dein Thema etwas ist, worüber Du langfristig schreiben kannst. 
  • Bist Du Dir definitiv sicher, dass Dir das Thema auch in Zukunft Spaß bereiten wird?
    Du solltest Dir definitiv sicher sein, dass das Thema Dir auch zukünftig Spaß bereitet. Andernfalls riskierst Du, dass Dir bereits nach kurzer Strecke die Luft ausgeht.
  • Interessieren sich genügend Leute für Dein Thema?
    Wenn sich nicht genügend Leute für Dein Thema interessieren, wird es schwierig Besucher zu generieren, die Du für Deine Inhalte gewinnen kannst.
  • Lässt sich mit dem Thema Geld verdienen?
    Insofern Dein Ziel ist mit dem Blog auch Geld zu verdienen, solltest Du schauen, ob es für Dein Thema physische oder digitale Produkte gibt, die Du als Affiliate bewerben kannst.

Schritt 2: Einen Domainnamen finden


Im zweiten Schritt geht es jetzt darum, einen passenden Domainnamen für Deinen Blog zu finden.

Wie Du bereits weißt, ist eine Domain der Name des Blogs, mit der er im Internet aufgerufen wird.

Hast Du Dir bereits einen Domainnamen für Deinen eigenen Blog überlegt, kannst Du direkt weiter zu Schritt 3.

.de

Falls Du noch keine Idee für einen Domainnamen hast, werden Dir die folgenden Tipps dabei helfen, einen zu finden.

Was zeichnet einen guten Domainnamen aus?

Dein Domainname sollte möglichst einzigartig sein und das Thema Deines Blogs umschreiben. Das hat den Hintergrund, damit Deine Besucher sofort wissen, um was sich Dein Blog dreht. Außerdem trägt es dazu bei, Interesse zu wecken.

Wenn sich Dein Blog bspw. um das Thema "Paleo-Ernährung" drehen soll, wäre eine Domain mit dem Namen paleogeschmack.de sicher nicht verkehrt. Dieser Domainname ist zum Stand der Veröffentlichung dieses Beitrags sogar noch frei.

Soll Dein Blog rein privater Natur sein, dessen Inhalte Du lediglich mit Deiner Familie und Freunde teilen möchtest, empfiehlt es sich eher den eigenen Namen als Domainnamen zu verwenden.

Hier ein Beispiel:

  • max-mustermann.de

oder...

  • maxmustermann.de

Du kannst auch irgendeinen Fantasienamen wählen, die Entscheidung liegt bei Dir.

Kriterien für einen Domainnamen

Ein gut klingender Domainname kann einen entscheiden Einfluss über die Klickrate Deines Blogs machen. Angefangen von Suchmaschinen wie Google oder Bing bis hin zu den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Pinterest kann er für reichlich Interesse und Besucher sorgen.

Gerade dann, wenn Du Dich als Marke (Brand) positionieren willst, kommst Du um einen guten Domainnamen nicht herum. Wichtiger jedoch ist, dass Du Dich hierbei nicht verzettelst, sprich Du solltest nicht nach dem perfekten Namen suchen. Denn ein durchschnittlicher Domainname ist besser als gar keiner.

Auch wenn es keine genauen Regeln für einen Domainnamen gibt, so gibt es einige Kriterien, welche Du berücksichtigen solltest:

  1. Markentauglich
    Bedeutet, wenn man den Domainnamen liest oder ausspricht, sollte er wie eine Marke klingen.

  2. Einfachheit
    Der Einfachheit halber sollten sich die Leute Deinen Domainnamen leicht merken können.

  3. Länge
    Der Domainname sollte so kurz wie möglich sein, maximal 15 Zeichen lang.

  4. Keine Umlaute und Sonderzeichen
    Vermeide Umlaute wie (ä, ü, ö) und Sonderzeichen wie das scharfe S bzw. Eszett (ß).

  5. Social-Media-Nutzer
    Überprüfe mit KnowEm die Verfügbarkeit Deines Domainnamens in den sozialen Medien.

  6. DE-Domainendung
    Eine DE-Domainendung (.de) ist im Auge des Nutzers vertrauensvoller, als eine .net oder .eu.

  7. Domainnamensrecht Dritter
    Vergewissere Dich per Markenrecherche, dass Du kein Domainnamensrecht Dritter verletzt.

So findest Du einen Domainnamen

Einen passenden Domainnamen für den eigenen Blog zu finden kann eine schwierige Angelegenheit werden. Deswegen empfehle ich Dir die Suche zu erleichtern, indem Du einen Namensgenerator verwendest.

Selbstverständlich kannst Du Dir auch selbst Gedanken machen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass dadurch eine Menge Zeit verloren gehen kann. Zeit, in der Dein Blog bereits online sein könnte und Du erste Beiträge geschrieben hast.

Mit den folgenden drei Tools sollte es Dir relativ schnell gelingen, einen Domainnamen zu finden:

1

Wordoid

Wordoid generiert viele Wörter in verschiedenen Sprachen.

2

Lean Domain Search

Lean Domain Search generiert Domainnamen in Sekunden.

3

Panabee

Panabee ist ein einfaches Tool, um großartige Domainnamen zu finden.

Darfs auch was kosten?

Solltest Du bereit sein etwas Geld in Deinen Domainnamen zu investieren, kannst Du Dir auch einen Namen designen lassen.

  • Hinweis: Lass Dir bei der Wahl Deines Domainnamen nicht zu viel Zeit! Ansonsten kann es passieren, dass Du nie Deinen eigenen Blog startest.

Wunschdomain auf Verfügbarkeit prüfen

Sobald Du einen Namen gewählt hast, kannst Du prüfen, ob die Domain noch frei ist und registriert werden kann. Kaufe sie aber noch nicht! Weil ich Dir weiter unten zeige, wie Du mit wenigen Klicks Deine Domain zusammen mit Deinem Webhosting bestellst.

So prüfst Du die Verfügbarkeit Deiner Wunschdomain:

1: Domaincheck aufrufen

Wenn Du auf diesen Link* klickst, scrollst Du auf der sich öffnenden Seite etwas nach unten, bis Du diesen Abschnitt siehst:

Schritt 1: Scrolle runter bis zum Abschnitt "Suchen Sie Ihre gewünschte Domain".

2: Domainnamen eingeben

Gebe in das Textfeld "Ihre_Domain" den Namen Deiner Wunschdomain ein:

Schritt 2: Gebe in das Feld "Ihre_Domain" Deinen Wunschnamen ein.

3: Top-Domain auswählen

Klicke auf das Auswahlfeld "Top-Domains" und wähle Deine gewünschte Domainendung aus:

Schritt 3: Klicke mit dem Mauszeiger in das Auswahlfeld "Top-Domains" und wähle eine Domainendung. Willst Du auf Deutsch bloggen, wähle "de". Willst Du z. B. auf Englisch bloggen, wähle "com".

Wenn Dein Blog auf Deutsch sein soll bzw. Du deutsches Publikum ansprechen möchtest, solltest Du "de" auswählen. Beabsichtigst Du auf Englisch zu bloggen, empfehle ich Dir "com" auszuwählen.

4: Domain prüfen

Anschließend klickst Du auf den Button "PRÜFEN":

Schritt 4: Klicke auf den roten Button "PRÜFEN", um zu sehen ob Deine Wunschdomain noch frei registrierbar ist.

Auf der nächsten Seite wird Dir das Ergebnis angezeigt und Du siehst, ob Deine Wunschdomain noch frei ist oder nicht. Ist Deine Domain frei, wird das Ergebnis in der Farbe Grün angezeigt. Andernfalls in der Farbe Rot.

Beispiel, wenn die Domain frei ist:

Wenn die Domain frei ist, wird das Ergebnis Deiner Prüfung mit der Farbe Grün angezeigt und Du siehst unter der Spalte Status "frei" stehen.

Beispiel, wenn die Domain vergeben ist:

Wenn die Domain vergeben ist, wird das Ergebnis Deiner Prüfung mit der Farbe Rot angezeigt und Du siehst unter der Spalte Status "vergeben" stehen.

Schritt 3: Domain und Webhosting bestellen


Ehe Dein eigener Blog online gehen kann, müssen wir jetzt im dritten Schritt die Domain und das Webhosting bestellen.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Hostinganbietern. Doch nicht alle sind gut!

Viele Anbieter locken mit Niedrigpreisen, aber Leistung und Kundendienst lassen bei solchen Angeboten meist zu wünschen übrig.

Wenn Dein Blog stabil laufen soll, benötigst Du einen Hostinganbieter, auf den Du Dich verlassen kannst.

Webhosting Anbieter ALL-INKL

Am einfachsten ist es, wenn Du einen Webhosting Anbieter wählst, wo Domain und Hosting zusammen ist. 

Daher empfehle ich Dir den Dienstleister ALL-INKL*. Dort bekommst Du die Domain sowie das Webhosting in einem Paket.

Bei dem Dienstleister ALL-INKL bekommst Du die Domain und das Webhosting in einem Paket.

Ich selbst bin seit 2015 ALL-INKL Kunde und habe einige meiner Nischenseiten sowie diesen Blog dort laufen.

Warum ich Dir als Anfänger ALL-INKL empfehle, hat auch folgende Gründe:

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    3 Monate kostenlos
    Du bekommst bei jedem Webhosting-Tarif die ersten 3 Monate kostenlos, sprich Du zahlst erst ab dem 4. Monat.
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    Preis-Leistungs-Verhältnis
    Die Preise und die Leistung stimmen.
  • check
    Flexible Zahlungsweise
    Du kannst bei ALL-INKL z. B. monatlich oder vierteljährlich Dein Webhosting bezahlen und abhängig von der Zahlungsweise*, bekommst Du einen Vorauszahlungsrabatt.
  • check
    Kostenlose Zusatzdomains
    Bei jedem Tarif ist nicht nur eine Domain kostenlos, sondern Du hast sogar noch Zusatzdomains inklusive, für die Du nichts extra zahlen musst.
  • check
    Kompetenter Support
    ALL-INKL hat einen guten Telefon- und E-Mail Support, der mich bisher nicht enttäuscht hat. Fragen werden schnell und kompetent beantwortet.
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    Einrichtungsgebühr entfällt
    Du musst keine Einrichtungsgebühr für Dein Webhosting bezahlen.
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    Keine Mindestvertragslaufzeit
    Du hast keine Mindestvertragslaufzeit und kannst Deinen Tarif jederzeit kündigen.
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    Einfache WordPress Installation
    WordPress lässt sich über einen Software-Installer mit wenigen Mausklicks installieren.
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    Serverstandort Deutschland
    Die Rechenzentren befinden sich in Dresden und unterliegen somit deutschen Datenschutzgesetzen.

Webhosting Tarif wählen und Bestellung durchführen

ALL-INKL hat vier verschiedene Tarife* für Webhosting im Angebot. Du kannst frei entscheiden, welcher Tarif Dir zusagt.

ALL-INKL hat vier Tarife für Webhosting im Angebot. Für Deinen Blog empfehle ich Dir den Tarif "PrivatPlus", weil das kostenlose SSL-Zertifikat dabei ist.

Ich rate Dir zu dem Tarif PrivatPlus* für 7,95 € im Monat. Da hast Du das kostenlose SSL-Zertifikat dabei, welches im niedrigsten Paket nicht enthalten ist.

Um den Tarif zu bestellen, gehst Du wie folgt vor:

Auf ALL-INKL.comwählst Du den Tarif PrivatPlus und klickst auf "Zur Bestellung":

Auf ALL-INKL.com wählst Du den Tarif "PrivatPlus" und klickst dort auf der Tarifübersichtsseite auf den Button "Zur Bestellung".

Auf der nächsten Seite musst Du in das Textfeld "Ihre_Domain" Deinen Domainnamen eingeben, für den Du Dich entschieden hast.

Achte darauf, dass Dein Domainname richtig geschrieben ist und keine Tippfehler enthält. Dann klicke auf "Weiter":

Auf der nächsten Seite (1. Domain) gibst Du in das Textfeld "Ihre_Domain" Deinen Domainnamen ein und klickst auf den Button "Weiter".

Danach musst Du Deine persönlichen Daten angeben.

Fülle alle Felder mit einem Stern (*) aus, markiere das Kontrollkästchen und klicke auf "Weiter":

Auf dieser Seite (2. Daten) musst Du Deine persönlichen Daten angeben. Fülle alle Pflichtfelder mit einem Stern (*) aus, markiere die Checkbox und klicke auf den Button "Weiter".

Als Nächstes erscheint ein Dialog, wo Du einen einmaligen Freischaltcode anfordern musst, um den Tarif nutzen zu können.

Du kannst den Code entweder per SMS oder Post anfordern.

Um keine Zeit zu verlieren, wähle SMS und gebe Deine Mobilnummer an und klicke auf "Weiter":

Um Deinen Webhosting Tarif nutzen zu können, musst Du einen einmaligen Freischaltcode anfordern. Wähle SMS, gebe Deine Mobilnummer an und klicke auf den Button "Weiter".

Jetzt kommt die Zahlungsweise.

Wähle den von Dir gewünschten Vorauszahlungszeitraum, indem Du auf das Auswahlfeld klickst. Dann scrolle zum Abschnitt "Einzugsermächtigung" und gebe Deine Kontodaten (Kontoinhaber + IBAN) an.

Hast Du alle Angaben gemacht, markierst Du das Kontrollkästchen und klickst auf "Weiter":

Unter "Zahlung" wählst Du Deine gewünschte Zahlungsweise und gibst Deine Kontoinformationen an. Danach markiere das Kontrollkästchen und klicke auf "Weiter".

Auf der letzten Seite wird die Bestellübersicht angezeigt.

Bitte überprüfe alle von Dir gemachten Angaben auf ihre Richtigkeit. Wenn alles passt, markierst Du links unten die beiden Kontrollkästchen:

Auf der Bestellübersicht überprüfst Du Deine gemachten Angaben und markierst unten beide Kontrollkästchen.

Um Deine Bestellung abzuschließen, klickst Du unten rechts auf "Zahlungspflichtig bestellen":

Klicke auf den Button "Zahlungspflichtig bestellen", um die Bestellung zu bestätigen.

Das wars! Die Bestellung ist erfolgreich abgeschlossen.

Du musst jetzt nur noch den Freischaltcode bestätigen, den Du per SMS erhalten hast. Trage dazu den Code in das Textfeld ein und klicke auf "Freischalten":

Nach erfolgreicher Bestellung musst auf der letzten Seite den Freischaltcode in das Textfeld eingeben, welchen Du per SMS bekommen hast. Danach klicke auf den Button "Freischalten".

Schritt 4: SSL-Zertifikat und WordPress installieren


Du hast es fast geschafft!

Wir müssen jetzt nur noch ein kostenloses SSL-Zertifikat und WordPress installieren. Dann ist Dein Blog auch schon online.

Hier in Schritt 4 der Anleitung zeige ich Dir, wie Du über das Kundenadministrationssystem von ALL-INKL, beides mit nur wenigen Mausklicks vornimmst.

ALL-INKL KAS Anmeldung

ALL-INKL hat Dir eine E-Mail gesendet, in der Du Deine Zugangsdaten für Dein Webhosting findest. Öffne diese E-Mail und finde den Abschnitt "1.2 Kundenadministrationssystem (KAS)":

ALL-INKL KAS Zugangsdaten

Dann navigiere zu https://kas.all-inkl.com und melde Dich mit Deinen Zugangsdaten im KAS an.

Dazu kopiere "Login" und "Passwort" aus der E-Mail und füge diese Daten in die entsprechenden Textfelder des KAS-Anmeldedialogs ein. Danach klicke auf den Button "Login":

Gebe im KAS Anmeldedialog in das erste Textfeld Dein "Login" ein. Im zweiten Textfeld das "Passwort". Anschließend klickst Du auf den Button "Login".

Let's Encrypt Zertifikat installieren

Im KAS angemeldet installieren wir als Erstes das kostenlose SSL-Zertifikat von Let's Encrypt.

Klicke auf der linken Seite in der Navigationsleiste auf den Menüpunkt "Domain":

Im KAS klickst Du in der linken Navigationsleiste auf den Menüpunkt "Domain".

Auf der nächsten Seite klickst Du unter "Aktion" auf das erste Symbol "Bearbeiten":

Klicke unter dem Abschnitt "Aktion" auf das erste Symbol "Bearbeiten".

Anschließend klickst Du unter "SSL-Schutz" auf das weiße Seitensymbol mit dem roten Pluszeichen:

Um den SSL-Schutz zu bearbeiten, klickst Du mit dem Mauszeiger auf das Seitensymbol mit dem roten Pluszeichen.

Danach klickst Du auf den Reiter "Let's Encrypt":

Klicke auf den Reiter "Let's Encrypt".

Um Let's Encrypt zu installieren, akzeptierst Du den Haftungsausschluss, indem Du das Kontrollkästchen markierst und auf den Button "jetzt ein Let's Encrypt Zertifikat beziehen und einbinden" klickst:

Markiere das Kontrollkästchen und klicke dann auf den Button "jetzt ein Let's Encrypt Zertifikat beziehen und einbinden".

Es dauert nun einige Minuten, bis die Änderungen übernommen werden und das Zertifikat aktiv ist.

Später müssen wir noch eine kleine Anpassung machen, damit auch HTTP-Anfragen auf HTTPS geleitet werden. In der Zwischenzeit installieren wir WordPress.

WordPress installieren

Klicke in der linken KAS-Navigationsleiste auf den Menüpunkt "Software-Installation":

Klicke in der linken Navigationsleiste auf den Menüpunkt "Software-Installation".

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Anleitung ist die aktuelle Version von WordPress 4.9.1. Wundere Dich daher nicht, wenn bei Dir jetzt eine andere Versionsnummer steht.

Jedenfalls wähle unter Software > Blog WordPress aus und klicke auf "Weiter":

Unter "Software auswählen" wählst Du "WordPress" aus und klickst anschließend links unten auf den Button "Weiter".

Anschließend wählst Du unter "Domain" Deinen Domainnamen aus und klickst auf "Weiter":

Klicke unter "Domain" in das Auswahlfeld und wähle Deinen Domainnamen aus. Danach klicke auf den Button "Weiter".

Unter "Konfiguration der Datenbank" klickst Du einfach nur auf "Weiter":

Unter "Konfiguration der Datenbank" lässt Du alles voreingestellt und klickst auf den Button "Weiter".

Im letzten Schritt der WordPress-Installation musst Du einen Benutzernamen und E-Mail angeben sowie den Software-Lizenzbestimmungen zustimmen.

Hierzu gebe unter "Benutzername/Login" einen von Dir gewünschten Namen an. Unter "Admin-Mail" gibst Du Deine E-Mail-Adresse an.

Zum Schluss markiere die beiden Kontrollkästchen und klicke auf "Installation jetzt starten":

Software-Lizenz für WordPress akzeptieren.

Die Installation wird nun gestartet und dauert einen kurzen Augenblick.

ALL-INKL weist zwar darauf hin, dass die WordPress-Installation bis zu 10 Minuten dauert, aber nach meiner Erfahrung dauert es nur einige Sekunden.

Im Hinweis siehst Du unter WordPress Oberfläche die "Login URL" und darunter Deine "Login Daten":

WordPress Installations-Hinweis

Du hast WordPress erfolgreich installiert und kannst es nun benutzen.

Schritt 5: Blog anpassen und Theme auswählen


Nach der WordPress-Installation solltest Du einige grundlegende Einstellungen vornehmen, damit Dein Blog richtig funktioniert.

Welche Einstellungen ich genau meine, verrate ich Dir hier in Schritt 5.

Wir werden u. a. HTTP auf HTTPS umstellen, einen Theme auswählen und einige andere Dinge erledigen.

Im WordPress-Adminbereich anmelden

Um Deinen Blog anzupassen, musst Du Dich jetzt im WordPress-Adminbereich anmelden. Die Zugangsdaten wurden Dir nach der WordPress-Installation angezeigt. Diese hat Dir ALL-INKL auch separat per E-Mail gesendet.

Zum Admin-Anmeldedialog gelangst Du, indem Du einfach "/wp-admin/" hinter Deine Domain angibst.

Rufe also im Browser folgende URL auf und ersetze "deinedomain" mit Deinem Domainnamen: http://deinedomain.de/wp-admin/

Im Anmeldedialog trägst Du Benutzername und Passwort ein und klickst auf "Anmelden":

Trage im Dialog Deinen Benutzernamen und Passwort ein und klicke auf den Button "Anmelden".

Blog-Titel und Untertitel vergeben

Wenn Du in der WordPress-Oberfläche angemeldet bist, änderst Du erstmal den Titel und Untertitel Deines Blogs. Diese Informationen werden bei den meisten Themes im Kopfbereich (Header) angezeigt.

Achte darauf, dass beide Titel thematisch zum Blog passen.

Um die Titel zu ändern, klickst Du links in der Navigationsleiste auf Einstellungen > Allgemein:

Ändere unter der Einstellung "Allgemein" den Titel und Untertitel und achte darauf, dass beide thematisch zum Blog passen.

Hast Du beide Titel geändert, klickst Du links unten auf "Änderungen übernehmen":

Nachdem Du den Titel und Untertitel für Deinen Blog geändert hast, klickst Du auf den Button "Änderungen übernehmen".

WordPress suchmaschinenfreundlich einstellen

Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo mögen keine unschönen URLs.

Um Dein WordPress-Blog suchmaschinenfreundlich einzustellen, klickst Du in der linken Navigationsleiste auf Einstellungen > Permalinks.

Wähle "Beitragsname" aus und klicke unten auf den Button "Änderungen übernehmen"

In der Permalinks-Einstellung wählst Du "Beitragsname" und klickst unten auf den Button "Änderungen übernehmen".

Umstellung von HTTP auf HTTPS

Im Moment läuft Dein WordPress-Blog noch unter HTTP. Dies ändern wir jetzt und stellen komplett auf HTTPS um.

Dafür müssen wir die folgenden zwei Dinge erledigen:

  1. HTTP-Pfade in der Datenbank durch HTTPS ersetzen.
  2. HTTP-Anfragen auf HTTPS leiten.

Für Punkt 1 nutzen wir ein Plugin und Punkt 2 können wir direkt im ALL-INKL KAS einstellen.

1: HTTP-Pfade ersetzen

Um die HTTP-Pfade in der Datenbank zu ersetzen, laden wir uns das Plugin Better Search Replace herunter. Die Installation machen wir direkt über die WordPress-Oberfläche.

Normalerweise ist es ratsam, vorher eine Sicherung der Datenbank zu machen. In unserem Fall ist dies aber nicht nötig, da Du noch keine Inhalte auf Deinem Blog hast.

Better Search Replace installieren

Klicke links in der Navigationsleite auf Plugins > Installieren und gebe rechts oben in den Suchschlitz "Better Search Replace" ein:

Gebe in den Suchschlitz "Better Search Replace".

Im Suchergebnis klickst Du unter "Better Search Replace" auf den Button "Jetzt installieren" und anschließend auf "Aktivieren", um die Installation abzuschließen:

Klicke auf "Jetzt installieren" und anschließend auf "Aktivieren", um die Installation abzuschließen.
Plugin aufrufen und anwenden

Nach erfolgreicher Aktivierung findest Du das Plugin in der linken Navigationsleiste unter Werkzeuge > Better Search Replace.

In der Plugin-Ansicht gibst Du bei "Suchen nach:" http ein und bei "Ersetzen durch:" gibst Du https ein (achte darauf, dass keine Leerzeichen in den Textfeldern enthalten sind):

Gebe unter "Suchen nach:" HTTP ein und unter "Ersetzen durch:" HTTPS.

Danach wählst Du unter "Tabellen auswählen" ALLE Tabellen aus.

Hierfür klicke mit der Maus in das Tabellen-Listenfeld, bis ein Eintrag blau hinterlegt ist. Dann drücke gleichzeitig Strg+A auf Deiner Tastatur:

Klicke mit der Maus in das Tabellen-Listenfeld und wähle mit Strg+A auf der Tastatur alle Tabellen aus.

Hast Du alle Tabellen ausgewählt, scrollst Du nach unten und entfernst bei "Testlauf?" den Haken und klickst auf "Suchen/Ersetzen starten":

Unter "Testlauf?" entfernst Du den Haken und klickst auf den Button "Suchen/Ersetzen starten".

Fertig! Die HTTP-Datenbankeinträge wurden nun durch HTTPS ersetzt.

ACHTUNG: Nachdem die Pfade in der Datenbank geändert wurden, wirst Du automatisch aus WordPress abgemeldet.

Du musst Dich unter https neu anmelden: https://deinedomain.de/wp-admin/

2: HTTP-Anfragen umleiten

Damit ab sofort HTTP-Anfragen immer auf HTTPS geleitet werden, müssen wir noch eine kleine Änderung im Kundenadministrationssystem von ALL-INKL vornehmen.

Navigiere in der KAS-Navigationsleiste zu: Domain > Bearbeiten > SSL-Schutz bearbeiten > Reiter SSL-Zertifikat

Unter "SSL erzwingen" wählst Du im Auswahlfeld Ja aus und klickst auf "Änderung speichern":

Unter "SSL erzwingen" wählst Du "Ja" aus und klickst auf den Button "Änderung speichern".

WordPress-Theme auswählen

Wir haben jetzt alle grundlegenden Einstellungen vorgenommen, die für Deinen Blog wichtig sind. Was jetzt noch fehlt, ist ein WordPress-Theme, mit dem Du das Aussehen Deines Blogs gestalten kannst.

Ein guter Theme spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg Deines Blogs. Deshalb sollte er einige Kriterien erfüllen.

Kriterien auf die Du achten solltest

Der WordPress-Theme sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Mobiltauglich
    Immer mehr Leute surfen im Web auf einem Smartphone. Daher sollte Dein Theme mobile-responsive sein, sodass Dein Blog auch auf mobilen Endgeräten optimal dargestellt wird.
  • Benutzerfreundlichkeit
    Halte Ausschau danach, ob der Theme einfach und verständlich zu bedienen ist. Idealerweise sollte er ein eigenes Theme-Menü haben.
  • Suchmaschinenoptimiert
    Du möchtest mit Deinem Blog gefunden werden. Darum ist es wichtig, dass der Theme suchmaschinenoptimiert ist.
  • Geschwindigkeit
    Internetnutzer warten nur ungerne, bis eine Seite geladen ist. Ein Theme der auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist, hilft die Ladezeit zu verbessern.
  • Shortcodes
    Mit Shortcodes kannst Du verschiedene Elemente nutzen, um Deine Beiträge optisch aufzuhübschen.
  • Dokumentation
    Es sollte eine Dokumentation vorhanden sein, welche die Optionen und Funktionen des Themes beschreibt.
  • Sprache
    Die meisten Themes sind in Englisch. Daher achte darauf, ob der Theme auch in Deiner Muttersprache verfügbar ist oder ob es eine Sprachdatei gibt, wenn Du dem Englischen nicht mächtig bist.

Kostenloser Theme

Über das WordPress-Theme-Verzeichnis steht Dir eine Vielzahl an kostenlosen Themes zur Auswahl.

Es sei angemerkt, dass diese Themes eingeschränkt sind und nicht solche Funktionen und Einstellungen bieten, wie kostenpflichtige Themes.

Zum Theme-Verzeichnis gelangst Du in der Navigationsleiste über Design > Themes > Hinzufügen:

Über das WordPress-Theme-Verzeichnis kannst Du Dir einen kostenlosen Theme herunterladen.

Über die Menüleiste kannst Du verschiedene Kategorien wählen oder einen Filter setzen, um ein geeignetes Theme zu finden:

Im WordPress-Theme-Verzeichnis siehst Du oben das Menü, worüber Du verschiedene Kategorien oder einen Filter wählen kannst, um ein passendes Theme zu finden.

Wenn Du einen Theme gefunden hast der Dir gefällt, fährst Du mit Deinem Mauszeiger über das Titelbild und klickst auf den Button "Installieren" und anschließend auf "Aktivieren". Hinterher kannst Du in der Navigationsleiste unter Design > Customizer Anpassungen vornehmen.

Kostenpflichtiger Theme

Solltest Du ernste Absichten mit Deinem Blog haben, sprich Du willst ein Business aufbauen und damit Geld verdienen, rate ich zu einem kostenpflichtigen Theme. Mit so einem bist Du in der Gestaltung wesentlich flexibler und bekommst Funktionen und Einstellungen, die ein kostenloser Theme nicht hat.

Durch den Erwerb eines WordPress Premium-Theme bekommst Du auch einen Support, den Du jederzeit anschreiben kannst, wenn Du Hilfe brauchst.

Ein guter Premium-Theme den ich selbst nutze, ist FocusBlog* von Thrive Themes. Diesen habe ich im September 2017 bereits im Detail vorgestellt und einige Videos dazu gemacht, die Du Dir unten anschauen kannst.

Schreibe Deinen ersten Blogbeitrag

Jetzt ist es endlich soweit!

Du kannst Deinen ersten Blogbeitrag schreiben. Um einen Beitrag zu erstellen, klickst Du links in der Navigationsleiste auf Beiträge > Erstellen.

Die Oberfläche für einen neuen Beitrag sieht so aus:

Neuen Beitrag in WordPress erstellen.

Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern.

Die Punkte 1 bis 5 kurz erklärt:

  1. Titel hier eingeben
    Hier schreibst Du den Titel Deines Blogbeitrags.

  2. Medien hinzufügen
    Über diesen Button kannst Du Bilder und Videos hinzufügen.

  3. Text-Editor
    Dort schreibst und formatierst Du Deinen Text.

  4. Veröffentlichen
    Unter diesem Abschnitt speicherst und veröffentlichst Du Deinen Blogbeitrag.

  5. Einstellungen
    In diesem Abschnitt kannst Du Deinem Beitrag eine Kategorie zuordnen, das Format bestimmen sowie Schlagwörter und ein Beitragsbild hinzufügen.

Schlusswort

Ich gratuliere Dir, dass Du es bis hier geschafft hast!

Ich weiß, diese Anleitung ist nicht gerade kurz. Aber mir hat viel daran gelegen, den Prozess möglichst genau zu beschreiben. Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte und Du Deinen eigenen Blog erfolgreich online gebracht hast.

Wenn es irgendetwas gibt, dass für Dich noch unklar ist oder Du an einem Punkt nicht weiter kommst, lass es mich wissen.

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Oliver Scheiber
 

Hi, ich bin Oliver. Auf InboundGeek.de teile ich mein Wissen rund um die Themen Online-Marketing, Affiliate-Marketing und WordPress. Falls Du eine Frage an mich hast, kannst Du mir eine Nachricht senden und ich melde mich schnellstmöglich bei Dir.

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